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Verbrecherischer Angriffskrieg

Michael L. Hübner. Havelsee. Entweder schwitzen sie jetzt wie die Affen oder sie sind schon völlig abgebrüht: die Faschisten, Revanchisten, Russenhasser, kriegsgeilen westeuropäischen Entscheider.

Der Bundespinocchio druckst herum, dass man die Sache ja erst mal in Ruhe betrachten müsse, aber fest stünde ja schließlich, dass Maduro in Venezuela rechtswidrig durch Wahlfälschung an die Macht gekommen sei. Venezuela ist auch ein Drogensumpf – das ist unbestritten und das ist doch schon der erste Weg zur Rechtfertigung des verbrecherischen Angriffskrieges auf einen souveränen Staat.

Und was war die Ukraine? Ein Sumpf von Korruption war sie, ist sie und wird sie auf unabsehbare Zeit auch bleiben. Wie kam denn der böse Clown an die Macht? Ist der Putsch vom Maidan 2014 plötzlich legal? Aber natürlich – das war er doch von Anfang an, weil er den Russenfeinden aus dem Westen in die Karten spielte und ihre Hoffnungen auf die Ressourcen der Ukraine bzw. den Dolch an der Kehle des Kremls nährte.

Wir sind den USA zutiefst dankbar. Das Verhalten der Yankees reißt ihren Satrapen, After-Vasallen und Bandwürmern endlich die verlogene Maske vom Gesicht.

Da müsste ja jetzt ein Wutgeheul bei Flintenuschi, dem Bundespinocchio, Panzertoni und dem schlimmsten Export Deutschland an die Uno losbrechen! Wo sind die Sanktionen, wo ist der internationale Haftbefehl gegen den amerikanischen Präsidenten, wo ist die Jagd auf amerikanische Schiffe? Wo sind die Importverbote aus den USA, warum gibt es noch direkte Verkehrsverbindungen in die USA?

Werden jetzt auch venezuelanische Flüchtlinge zu Millionen ohne umständliches BAMF-Procedere aufgenommen und unter den Schutz des § 24 AufenthG gestellt, endlos privilegiert und vor anderen Flüchtlingen bevorzugt?

Wem jetzt noch nicht klar ist, warum die westeuropäischen Kriegstreiber mit zweierlei Maß messen und ihnen Völkerrecht nicht gleich Völkerrecht ist, der muss sich leider attestieren lassen, dass der Grad seiner oder ihrer Verblödung bereits das von den Kriegstreibern und Demokratiezerstörern gewünschte Maß erreicht hat.

Warten wir’s ab! Wenn die Volksrepublik China sich ihre abtrünnige Provinz Taiwan, auf die sich Tschiang Kai Tschek vor der Roten Volksbefreiungsarmee flüchtete, zurückholt, wenn sie also die Insel Formosa kapert, dann fällt die allerletzte Maske der Betrüger an der parlamentarischen Demokratie und deren verheißenem Pluralismus. Denn wenn sie dann das Maul aufmachen, ist der Ofen aus und Europa begeht wirtschaftlichen Selbstmord.

Das wagen die sich nicht. Machen sie aber nicht das Maul auf – so wie jetzt bei den Yankees – dann entlarven sie sich als das, was sie sind – die kriechenden Knechte des Hegemons, der sie nach Strich und Faden verraten und verarscht hat. Herrchen Sam tritt seine europäischen winselnden Schoßhündchen in die Seite und die halten sich in den europäischen Hauptstädten krampfhaft an der Macht, während die Titanic bereits unaufhaltsam sinkt.

Dabei betonen wir noch einmal: Wir sind nicht des Zaren Sprachrohr! Wie apologieren niemals die rechtsextremen Kräfte der Blauen! Wir sind keine Editoren einer Neuauflage eines Ribbentrop-Molotow-Paktes. So etwas machen echte Bolschewiken nicht!

Ob der Zar ein integrer Mann ist, können wir nicht sagen. Wir kennen ihn nicht. Wir können nur beobachten. Was sich unserem Auge darbietet, ist das Bild eines zunehmend undemokratischen Russlands, das auf seinem probaten, spätfeudalen Wege zurück zu alter imperialer Macht ist. Ein integrer Zar wäre da eher hinderlich.

Der Kreml zählt zu den brutalsten Orten der Welt. Verlierer verschwinden hier buchstäblich in der Versenkung. Moskau ist Byzanz – Demokratie westlicher Prägung hat hier weder Wurzeln noch Perspektive.

Russland zu verteufeln, weil es die ebenso verlogenen Herrschaftsmuster der westlichen, indirekten Demokratien partout nicht adaptiert, beweist nur die Hartnäckigkeit des alten europäisch-kolonialistischen Ungeistes: „An unserem Wesen muss die Welt genesen!“

Was ist denn auch an den „Demokratien“ westlicher Prägung, in welchen das Stimmvieh nicht einmal alle vier Jahre die Möglichkeiten hat, mehrheitlich die Richtlinien der von ihm präferierten Politik zu bestimmen? Lügen-Fritze hat es doch mit seinem Husarenstück der unsagbaren Schuldenneuaufnahme im abgewählten Reichstag gleich zu Beginn seiner Rigide eindrucksvoll bewiesen.

Aber wir haben nichts Besseres. Die Schweizer haben etwas Besseres. Wir nicht. Also müssen mit dem leben, was wir haben. Wir müssen es mit Winston dem Großen halten, der unsere gegenwärtige Demokratie-Simulation in seiner 1947er Rede vor dem Unterhaus wie folgt charakterisierte: „Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."

Insofern ist Zar Wladimir ein natürlicher Sukzessor Iwans IV., Peters des Großen und des georgischen Väterchen Satans aus Gori.

Das kann einen Westeuropäer und Kind der Aufklärung stören – aber was soll’s? Wir müssen doch nicht in Russland leben. Aber wir müssen
MIT Russland leben. Und das ginge problemlos – auch und gerade mit dem Zaren Wladimir.

Der Bundespinocchio versteigt sich zu der Infamie, den Zaren mit dem Postkartenmaler aus Braunau gleichzusetzten. Das ist natürlich Blödsinn. Der Zar verfolgt kompromisslos die russischen Interessen – die natürlich vorrangig die Interessen der russischen Eliten sind.

Denen geht es um den Zugang zu den Ressourcen und der Absicherung dieser Zugangswege. Darin unterscheiden sie sich in gar nichts zu den Yankees oder allen kolonialen Mächten der Vergangenheit. Der Sturz Mossadeghs lässt grüßen – die Kubakrise vom Oktober 1962 ebenso. Genau in diesen Kontext lässt sich nunmehr auch der Überfall auf das souveräne Venezuela einordnen.

Aber der Lügen-Fritze lebt nun nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert … Es ergibt keinen Sinn mehr, zu verschleiern, dass er mit zweierlei Maß misst – wenn zwei das Gleiche tun ist es für ihn noch lange nicht dasselbe. Also tut er es nicht.

Der Bundes-Pinocchio sieht die Welt durch die Black-Rock-Brille und kann offensichtlich dem Schatten seines Bürgermeister-Opis Sauvigny mit der Mitgliedsnummer 4.258.218 nicht entfliehen. Wir verstehen das sogar: Umgekehrt könnte auch uns kaum etwas mit den Yankees versöhnen – wir kommen von der anderen Seite des Grabens – und da bleiben wir auch.

Wenn das wahlberechtigte Volk jetzt nicht reagiert und diese politischen Hasardeure nicht beizeiten abwählt oder zumindest massiv ausbremst, dann ist ihm nicht mehr zu helfen. Dann muss es eben den bitteren Kelch des Untergangs hin zu Armut, Bedeutungslosigkeit und internationaler Verachtung bis zur Neige leeren.

Das Gejammer an den Ufern der Flüsse Babylons, dass dann wieder anheben wird, gellt jetzt schon albtraumhaft in unseren geplagten Ohren.

32. Volumen
© B.St.Ff.Esq., Pr.B.&Co,2003
04.01.2026