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Perserkrieg

Wie ein verbrecherischer Angriffskrieg den deutschen und europäischen Kriegstreibern die Maske herunterreißt


Don M. Barbagrigia. Havelsee. Nicht, dass wir etwas dagegen haben, dass den Mullahs gerade die Hölle heiß gemacht wird. Da verstehe man uns nicht falsch. Immer feste druff! Auf die Mullahs, verdammt noch mal – nicht auf eine persische Mädchenschule, bei der 51 kleine Mädchen und ihr Lehrpersonal in Minab ihr einziges Leben auf furchtbare Weise verlieren. Das ist ein verfluchtes Kriegsverbrechen, wofür Donald in der Hölle brennen möge.

Die einfachen persischen Menschen tun uns leid, denn seit der miesen Intervention der Yankees und der Briten in Persien im Jahre 1953, die Mohammad Mossadegh beinahe das Leben, in jedem Falle aber das Amt kostete, war Persien ein Vorhof zur Hölle.

Der Schahinschah war ein größenwahnsinniger Erzschweinehund und als die Wut des gequälten persischen Volkes das politische Pendel ins andere Extrem ausschlagen ließ, wurde Satan 1979 durch Beelzebub ersetzt. Khomeini und seine Nachfolger sind gemeinsam mit den Revolutionsgarden Henker desselben Schlages wie einst der SAVAK.

Wir kennen das aus Deutschland: 1945 wurden die Knochenbrecher der Gestapo durch die Zähneeinschläger der OGPU ersetzt. Für diejenigen, die in ihre Fänge gerieten, machte das keinen Unterschied.

Also leiden die einfachen Iraner jetzt in der fünften Generation erneut unter den angloamerikanischen Regime-Change-Verbrechen.

Uns aber treibt noch etwas anderes um:

Wir fragen die deutsche Bundesregierung, wir fragen Flinten-Uschi, Panzertoni, den Taurus-Pinocchio und die ehemalige Außenministerin angesichts dieses von keinem UNO-Mandat gedeckten völkerrechtswidrigen, verbrecherischen Angriffskrieges seitens der Yankees:

- Wo bleibt das Getöse vom „verbrecherischen Angriffskrieg“?

- Wo bleiben die Sanktionen gegen die USA?

- Wo bleibt der Zustrom persischer Flüchtlinge, die bereits an der Grenze mit einem Aufenthaltsparagrafen 24 AufenthG pauschal versorgt werden?

- Wo bleibt die Kappung amerikanischer Kommunikationskanäle? WO?

Dass das unterbleibt, beweist die widerliche Verlogenheit der westeuropäischen Eliten, der pseudodemokratisch verkappten Revanchisten.

Die hörigen deutsche Staatsmedien greifen dienstfertig den Begriff „Präventivschlag“ auf, den sie Moskau in seinem Krieg gegen die ukrainischen ASOW – und Bandera-Faschisten nicht zugestanden. Nicht einmal ist etwas von einem „verbrecherischen Angriffskrieg“ zu hören!

Israel nehmen wir von unseren Kritikpunkten aus.

Das steht einer deutschen Gazette nicht zu und was die Mullahs mit dem kleinen Staat in der Levante angestellt haben – wir verweisen nur auf den mörderischen Überfall der persisch gesteuerten Banditen von der HAMAS vom 7. Oktober 2023 – rechtfertigt in unseren Augen jede denkbare Option zur Sicherheit des jüdischen Volkes.

Wir mögen Bibi nicht, wissen aber, dass er unter dem Tode seines Bruders Joini leidet, der als leitender Sajeret-Matkal-Offizier 1976 bei der Befreiung des von palästinensischen Terroristen und Luftpiraten entführten Air France Fluges 139 in Entebbe als Einziger ums Leben kam; und dass Bibi das Pech hatte unter Benzion Netanjahu aufwachsen müssen, gibt ihm bei uns Kredit.

Den Yankees aber – und das unterstellen wir ihnen hier ausdrücklich – geht es einen Dreck was um persische Nuklearprogramme. Es geht um den Zugang zu den persischen Ölquellen, die sie seit der Flucht des kaiserlichen Sauhunds aus dem Iran und mit der Rückkehr Khomeinis 1979 verloren hatten und es geht um eine Schwächung der russischen Südflanke.

Alles andere sind nur vorgeschobene Ausreden fürs doofe Volk, dem man ja seit jeher jede Lüge verkaufen kann, wenn sie nur einigermaßen plausibel klingt.

Denn auch in Teheran wird der Kampf um die ukrainischen Bodenschätze geführt.

Der Landbote wird die Rosen von Shiraz und die legendäre Moschee von Isfahan, den Zoo von Teheran, das Elburs-Gebirge, den Golestan-Palast nicht sehen können, solange die Mullahs an der Macht sind. Sie hassen uns und wir mögen sie auch nicht, weil wir sie für ideologisch durchseuchte Mörder und Frauenquäler halten. Jeder, der vorgibt einen Gottesstaat zu errichten, entlarvt sich selbst früher oder später als Ausgeburt der Hölle.

Außerdem steht der Landbote immer an der Seite der Juden – wenn uns das auch mitunter sehr schwerfällt, wenn wir sehen, wie die Zivilbevölkerung in Gaza jüngst zu leiden hatte und wie eine bösartige Siedlungspolitik die alteingesessene, palästinensische Bevölkerung um alles Eigentum und in Existenznot bringt. Doch Auschwitz knebelt jedem Deutschen - so auch uns - das Maul nach Gottes Gesetz für die nächsten Hundert Millionen Jahre!

Dennoch sehen wir das Ganze mit gespaltenen Gefühlen: Gelingt es den Yankees, die Mullahs zum Schaitan zu jagen, wo sie zweifelsohne hingehören, dann verliert der Bär nach Venezuela und Assad-Syrien wieder einen weiteren und sehr wichtigen Verbündeten. Das könnte die globale Gesamtsituation wiederum zu einer gefährlichen Zuspitzung der globalen Gesamtsituation führen. Ein Bär, der sich in die Enge getrieben wird, ist doppelt so gefährlich, wie ein hungriger Bär.

Das Gefährlichste aber ist nach unserem Dafürhalten, dass mit dem Iran eine Mittelmacht im Nahen Osten destabilisiert wird.

Wohin das führt, haben wir alle mit der Zerschlagung des Irak gesehen. Durch das Vielfache an Größe und Masse, welche der Iran im Vergleich zu seinem irakischen Nachbarn in die internationale Waagschale wirft, werden sich auch die Folgen dieser Destabilisierung potenzieren.

Der IS, der eine direkte Folge des verbrecherischen Angriffskrieges der Yankees auf den Irak ist, wird im schlimmsten Falle eine Renaissance erleben, welche eine unsagbare Hölle über den Planeten bringen wird.

Immer, wenn die Yankees ihr unseliges Regime-Change-Spielchen durchgesetzt hatten, hinterließen sie ein mörderisches Chaos: Korea, Santiago de Chile, Saigon, Bagdad, Tripolis, Serbien und Kosovo, Damaskus, Mogadishu, Kabul … hinterher war überall nur Mord und Totschlag, Terror gegen die einheimische Bevölkerung und Gefahr für die Nachbarn.

Der IS brachte den Terror nach Europa. Madrid, Paris, Brüssel, London, Berlin … Das war der IS, der aus den Trümmern des Irak erwuchs.

Was aus dem abgeschlagenen Gorgonenhaupt des Mullahregimes und der Revolutionsgarden hervorkriechen mag, wird alle unsere Albträume auf schreckliche Weise übertreffen und dieses Monster wird sich wieder in Europa austoben und neue Legionen von Flüchtlingen produzieren. Das aber wird dem Alten Kontinent endgültig das Genick brechen.

Europa verwahrlost und wird in einem Meer von Blut und Gewalt ersaufen. Ungünstig für die Fototouristen aus dem Reich der Mitte, die Einzigen, die sich vielleicht noch für die ehemals pittoreske eurasiatische Halbinsel interessieren mögen. Diese letzte Einnahmequelle fällt dann also auch weg.

Ja, Merz, dann schau mal zu, wo du die Kohle für deine geliebten Taurus-Raketen noch auftreibst!

32. Volumen
© B.St.Ff.Esq., Pr.B.&Co,2003
28.02.2026