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Ein Tritt in den deutschen Hintern

Deutschlands Bewerbung um einen Platz im UN-Sicherheitsrat landet im Papierkorb
Jules Francois-S. Lemarcou. Brandenburg an der Havel. Ach, Du lieber Gott! Deutschland, einer der größten Netto-Zahler der UNO hat sich eine massive Klatsche abgeholt, als es sich um einen der nicht ständigen Plätze im Sicherheitsrat bewarb. Tja, ein senile und vor aller Welt lächerliche Erbtante skurrilster Ausprägung mit erneutem kriegsgeilen Impetus zu sein ist wohl nicht die beste Empfehlung für einen Platz selbst bei der nicht ständigen Fraktion im höchsten Gremium der Vereinten Nationen.

Das ist nicht nur eine erneute schwere Schlappe für den amtierenden Kanzler, das sind nicht nur die Nachwehen der desaströsen Außenpolitik einer Annalena Baerbock, das ist nicht nur die Quittung für das Kriegsgeschrei einer Strack-Zimmermann, eines Panzertoni, eines amtierenden Kanzlers und seines Außenministers – es ist der Spiegel dessen, wie die Welt diese unter den Pseudolinks-Grünen zu einer gefährlichen Lachnummer verkommenen Bundesrepublik Deutschland gerade noch eben wahrnimmt.

Wir sprechen dezidiert von „wahrnehmen“ – denn „ernstnehmen“ wird dieses verlorene Land schon lange niemand mehr.

Es gibt da ein ikonografisches Foto einer durch Glücksspiel im Casino verarmten alten polnischen Gräfin, die in schlichtes Schwarz gewandet, krumm und von Scham gebeugt einen Handwagen mit ihren noch verbliebenen Habseligkeiten einsam durch die Straßen Monacos zieht.

Dieses Bild ist ein hervorragendes Analogon zum Deutschland unserer Tage, wenngleich man der alten Dame unterstellen konnte, dass sie sich über ihren Zustand durchaus im Klaren war. Das unterscheidet sie von Deutschland.

Dieses Land, das unter Genscher, Brandt, Schmidt und Kohl, sogar noch unter Kinkel und Fischer in der ersten Liga der Weltpolitik mitspielte, den Reumütigen gab und Geopolitik mit dem Scheckbuch betrieb, war mal ein ernst genommenes Schwergewicht unter den Nationen der Nachkriegszeit.

Der politische Kern dieses Fixsterns ist kollabiert und übrig blieb ein falsch-rot-grünlicher Zwerg, eine gefährliche Sternenleiche auf dem Weg ins Abseits der Dritten Welt – gefährlich durch seine geografisch-zentraleuropäische Lage, von welcher durch den deutschen Kollaps eine verheerende Sogwirkung für den gesamten Kontinent ausgehen könnte.

Gefährlich auch noch durch den einzigen Industriezweig, der in diesem Land, welches die Welt bereits zweimal mit Weltkriegen überzog, noch prosperiert: Wir reden von den mörderischen Waffenschmieden.

Am gefährlichsten aber durch die sich epidemisch ausbreitende Mikrobe der menschlichen Dummheit, welche mittlerweile nicht nur einen Großteil der deutschen Wählerschaft, sondern auch die gesamte Mitte Berlins kontaminiert hat.

Ein solches Land im UN-Sicherheitsrat? Wie kann das erneut fest im Banne einer Ideologie gebundene und verblendete Deutschland ernsthaft erwarten, dass der Rest der Welt durch dieselbe Brille starrt! Der Unterschied zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung … dämmert da ‘was?

Dieses Deutschland hat seiner einstigen Stärke, der Diplomatie, gründlich abgeschworen. Es hat seinen Posten als wirtschaftsmächtiger, ehrlicher, vertrauenswürdiger und verlässlicher Makler und Vermittler gekündigt.

Dieses Deutschland will unbedingt wieder Kriegspartei werden und lässt – wie vor 112 Jahren schon mal – alle Welt wissen, dass sie gefälligst an seinem Wesen zu genesen habe. Man stelle sich nur vor: … am Wesen des kränksten Mannes Europas!

Die Regierenden dieses Deutschlands haben in etwa noch dieselbe Fähigkeit zur Selbstkritik wie einst die Greise von Wandlitz. … und sie fahren Tag für Tag mehr deren Kurs, ohne sich dessen im Geringsten bewusst zu sein.

Das Lächerlichste an allem ist, dass dieses Deutschland noch immer den generösen Scheckbuch-Onkel spielt, obwohl es bereits ungebremst auf den Bettelstab zurast und dessen ebenfalls nur ansatzweise gewahr wird.

Die Finanzverwalter dieses Deutschlands werfen noch immer mit Milliarden im Ausland um sich, unterstützen sinnlose und idiotische Projekte, kaufen teure Waffensysteme für einen Krieg, der sie einen Dreck was angeht und für den das deutsche Volk nur in Größenordnungen zubuttert, aber nie einen roten Heller daraus gewinnt und erklären gleichzeitig den Leuten, dass die Gesundheits- und Rentenkassen leer seien, dass sie kein Geld hätten, die marode Infrastruktur instand zu setzen; machen die deutsche Staatsbahn zu einer internationalen Lachnummer und einem nationalen Ärgernis ersten Ranges; lassen jede deutsche Autobahn im Vergleich zu polnischen Autobahnen wie einen verrotteten Knüppeldamm aussehen, lassen Schulen und Bildung verkommen und schwafeln davon, die Mehrwertsteuer und das Renteneintrittsalter zu erhöhen, während jene die Industrie abwürgenden Energiepreise bereits jetzt schon durch die Decke schießen.

Einem solchen absolut unzurechnungsfähigen Irrenhaus soll die Welt einen nicht-ständigen Platz im Sicherheitsrat anbieten? Die Welt ist verrückt und suizidal. Aber dieses Maß an Verrücktheit und Suizidalität, das für ein solches Mandat vonnöten wäre, hat sie denn noch nicht erreicht.

Die offiziellen Kommentatoren, die Angst um ihre Brötchen haben, jammern ihr verhaltenes Mimimi, ohne die wahren Ursachen beim Namen zu nennen. Da kommen Thesen wie:
„Na ja, die Kleinen wollen doch auch mal dabei sein!“

Seid ihr geisteskrank? Als Deutschland noch mächtig war, war es völlig wurscht, was die Kleinen wollten. Wenn sich die Kleinen jetzt durchsetzen, zeigt das nur, wo ihr jetzt steht, ihr aufgeblasenen Luftnummern: Nämlich ganz hinten! Noch hinter den Kleinen – habt ihr das begriffen, Ihr Einzeller? Hinter den KLEINEN! Macht für euch schon mal langsam die Kategorie „4. Welt“ auf!

Nur das deutsche Volk hat es noch nicht zur erforderlichen Gänze realisiert. Solange noch einige Teile in Westdeutschland Vermögen besitzen, das verfressen werden kann, werden sie sich weiterhin nicht die Zipfelmütze vom Kopf ziehen lassen.

Erst, wenn es wieder so aussieht wie 1929, dann werden sie anfangen sich wieder nach denen umzutun, die schnelle und einleuchtende Lösungen anbieten. Wie damals. Die Anfänge sind bereits sichtbar.

Die Versuche der absaufenden Regierung dem zu begegnen, muten so hilflos und albern an, wie die bräsige Idee der FDJ in den Endachtzigern des letzten Jahrhunderts: Die sandte ihre treuen Kämpen, die in der FDJ-Hierarchie noch ‘was werden wollten, zu Diskussionen vor das Portal des Doms zu Brandenburg an der Havel, um die Besucher der Veranstaltungsreihe „Singe deine Lieder“ vom verderblichen Weg der Opposition abzubringen.

Die Kommunisten lehrten – und dem ist nicht zu widersprechen: Das einzige Kriterium der Wahrheit ist die Praxis!

Die Praxis lautet: Deutschland hat in Neu York einen veritablen Tritt in den Hintern bekommen. Dem Land der Eichen, Linden und des Adlers wurde ein internationales geistiges Armutszeugnis ausgestellt. Klassenziel verfehlt! Ende! Aus die Maus!

Die daraus resultierende Wahrheit haben wir hinlänglich beschrieben.

Repliziere, wer da kann! Der Rest möge sich retten - … wenn er kann!
33. Volumen

©B.St.Ff.Esq., Pr.B.&Co,2003

16.06.2026