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Don M. Barbagrigia. Brandenburg an der Havel. Normalerweise liefern uns die Grünen und die Pseudolinken mit ihren „Persönlichkeiten“ eine Steilvorlage nach der anderen.
Ausnahmen aber bestätigen die Regel. In diesem Falle ist es eine besonders unrühmliche Ausnahme, mit der wir uns zu beschäftigen genötigt sehen und wir ziehen uns ein paar Handschuhe übereinander an, ehe wir dieses Thema mit der dazugehörigen Personalie anfassen.
Die Rede ist von der einst relevanten Freiheitlichen Demokratischen Partei FDP, die den deutschen Mittelstand verkörperte und von Granden wie dem exzellentesten Außenminister getragen wurde, welcher die Bundesrepublik Deutschland je vertrat: Hans- Dietrich Genscher.
Der Glanz einstigen personellen Reichtums spiegelt sich noch im Doyen der Mittelstandspartei, Wolfgang Kubicki, wider, diesem erzgescheiten Rechtsanwalt von der Förde.
Doch seitdem die Liberalen in die Bedeutungslosigkeit taumeln, spült es noch einmal einen Bodensatz empor, der jedes Maß an Erträglichkeit auf eine harte Probe stellt und man wünscht man sich sogar die Tage eines Guido Westerwelle zurück. Wir erinnern uns dessen legendären Satzes: „Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt’s einen, der die Sache regelt – und das bin ich!“
Der hatte Rückgrat. Der hatte Verstand und wusste ihn rational zu gebrauchen. Der hätte diese Person sicher in den Griff bekommen.
Diese Person, die in ihrer Kriegsgeilheit nunmehr völlig entgleist ist: Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die sich selbst als gläubige Katholikin bezeichnet, was ja wohl die übelste Blasphemie ist, seit Seine Unheiligkeit Alexander VI. Borgia von sich dasselbe behauptete.
Nein, sie steht gewiss nicht auf der Gehaltsliste von Rüstungsfabrikanten wie Rheinmetall – aber sie ist Präsidiumsmitglied in der Lobbyorganisation "Förderkreis Deutsches Heer e. V." und der "Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik".
Noch katholischer waren eventuell nur noch Lope de Aguirre, Hernan Cortez, Francisco Pizarro, Bernardo Gui, Pedro de Torquemada oder Konrad von Marburg.
Pfui Teufel! Möge ihr der Allmächtige Vater Israels dafür eine ewige Quittung ausstellen, wie sie ihr im Konfirmandenunterricht mit Sicherheit für ein derart gotteslästerliches und Gottes Schöpfung verhöhnendes Gerede und Treiben in Aussicht gestellt wurde!
Nun meldete sich die Abgemeldete in besonders abstoßender und widerlicher Art zu Worte: Als der SPD-Mann Dr. Rolf Mützenich – ein braver Kölsche Jung, der im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen noch klaren Sinnes ist und noch über den Tellerrand hinausdenken kann.
Dieser Mann fordert, man möge doch jetzt langsam mal vernünftig werden und anfangen die Eskalationsspirale zu durchbrechen und mit den Russen das Gespräch suchen.
Da war er dann aber an der richtigen Adresse bei dieser rasenden Tarantel, die im Jahre 1914 steckengeblieben ist! Gift und Galle spie sie über ihn und verstieg sich sogar, ihn einen russischen Spion zu schimpfen.
Wenn wir den Namen Strack-Zimmermann hören, bekreuzigen wir uns mit drei Fingern nach ortodoxem Ritus.
Wir beten, sie möge die Folgen ihrer Kriegsgeilheit am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Dreizehn Jahre nach Kriegsende geboren, hat diese Frau offensichtlich jeden Bezug dazu verloren, was Krieg bedeutet.
Wir haben als Kinder noch Anfang der Siebziger in Kriegsruinen gespielt. Wir sahen, was Bomben anzurichten in der Lage waren.
Die Streicheleinheiten der Rüstungsindustriellen, deren Geschäft der Tod von Gottes Schöpfung ist, sind der „Katholikin“ wichtig, obgleich unser Rebbe predigte: „Liebet eure Feinde!“ Doch was schert sie der arme Gekreuzigte, solange er an stumm an seinem Kreuz hängt und ihr nicht in die Parade fahren kann!
Wir kennen Katholiken vom Schlage einer Marie-Agnes Strack Zimmermann und denken dabei zum Beispiel an Erzbischof Günther II. von Magdeburg, der am Heiligen Abend 1415 das Dorf Schmerzke abfackelte, um seinem Gegner, dem Herren von Rochow, eins auszuwischen. Mord, Totschlag und Obdachlosigkeit im strengen Winter 1415 für die völlig unschuldigen Bewohner dieses Dorfes … Ein „christlicher Fürst“! Am Geburtstag seines Ewigen Herren! Das ist doch mal Verwandtschaft im Geiste! Wir können getrost davon ausgehen, dass weder der geistliche Lumpenhund und Mordbrenner noch Frau Strack-Zimmermann den geringsten Grund sehen, sich selbst und ihre Ansichten in Frage zu stellen.
Hass ist eine Tochter der Menschlichen Dummheit. Wir lehnen dieses Monstrum „Hass“ ab. Diese Haltung aber zu behaupten ist sehr, sehr schwer im Bewusstsein, dass sich so etwas wie Marie-Agne Strack-Zimmermann bundesweit Gehör zu verschaffen in der Lage ist. Wir sehen in ihrem Falle den Straftatbestand des § 80a StGB als erfüllt und es ist ein Skandal, dass die deutsche Justiz offensichtlich ihre eigenen Gesetzbücher nicht zu deuten imstande ist oder aber es sich niemand wagt, diesem Gesetz Geltung zu verschaffen.
Das Einzige, was uns dankbar gegen diese Personalie sein lässt, ist der Umstand, dass Leute wie sie in einem geradezu atemberaubenden Maße die Legitimität ihrer abgewirtschafteten Parteien destruieren und ungewollt denjenigen zuarbeiten, welche – an die Macht gekommen – solche Leute hoffentlich umgehend in die politische Versenkung verabschieden.
Allerdings sind wir, die wir den Opportunismus der Menschen zur Genüge studiert haben, gar nicht mal so sicher, ob diese Frau dann nicht an ebenso unerwarteter wie exponierter Stelle wieder auftaucht. Wir hatten das ja alles schon einmal, sowohl im Reich als auch in dessen beiden Nachfolgestaaten.
Selbst die pseudokommunistischen Bonzen, die sich in der jungen DDR der Dienste ehemaliger Nazis versicherten, artikulierten sich ja dann ihren Genossen und teils ehemaligen KZ-Insassen gegenüber mit dem launigen, abgewandelten Göring-Zitat: Wer Nazi ist, bestimmen wir!
Von den „Geläuterten“ in der Nachkriegs-Bundesrepublik und den Wendehälsen nach dem Untergang der größten DDR der Welt wollen wir gänzlich schweigen.
Vor einer solchen Katastrophe behüte uns der Herre Gott! Dann kann das Gebet nur noch lauten, es möge sich noch einmal jemand finden, der uns befreit. Die Russen werden es wohl diesmal nicht sein. Die haben die Schnauze gestrichen voll und verdenken kann man’s ihnen nicht.
Was sollten sie hier auch vorfinden? Eine Agnes-Marie Strack-Zimmermann? Gott bewahre! Wer würde riskieren die eigene, sympathische Baba Jaga gegen diese Unsäglichkeit einzutauschen? So viel Stolitschnaja kann man doch gar nicht saufen, um am Ende blöd genug für solch einen bösen Handel zu sein!
Nun, was der Bundesrepublik als Ganzes zu fehlen scheint, ist ein fähiger Exorzist. Wenn Deutschland also schon seine wichtigen Lebensadern gen Russland gekappt hat, sollte es sich also wenigstens nicht auch noch mit dem Heiligen Stuhle zu Rom verderben! Einen Versuch wäre es jedenfalls wert. Amen.
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