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"Externe Beiträge"

Размышления об Украине

 

Мне часто говорят: Украина в 1991-м «обрела нэзалэжнисть та свободу»

Ложь.

Она получила готовую страну.
С заводами.
С наукой.
С университетами.
С космосом.
С авиастроением.
С судостроением.
С инженерной школой.
С миллионами образованных людей.

Ей не нужно было рождаться.
Ей нужно было не убивать себя.

Но именно этим она и занялась.

Резать. Продавать. Делить. Растаскивать.

Стратегию заменили дерибаном.
Развитие — приватизацией. Государство — базаром.

Заводы ушли под лом.
НИИ — под аренду.
Инженеры — за границу и на рынок, торговать исподним.
Учёные — в никуда.

Страна, которая делала ракеты, начала гордиться тем, что вывозит людей батрачить в других странах.

Страна, которая строила корабли, стала страной маршруток и грантов.

Страна, которая могла проектировать будущее, стала выживать в настоящем.

Но этого оказалось мало.


Чтобы не отвечать за разрушение, понадобился миф.


Чтобы не говорить об экономике — придумали культ.

Чтобы не строить — начали ненавидеть.

Прошлое объявили врагом.

Сложность — преступлением. Несогласие — изменой.

Вместо созидания и развития страны придумали новый лозунг - «Армия, Мова, Вира»..

Когда в стране на первом месте армия — значит, она уже проиграла экономику.

Когда уничтожили науку и закрыли НИИ — значит, будущего не планировали.

Когда уничтожают веру в Бога, бросают в подвалы священнослужителей и вера становится политикой — общество заканчивается.

Назначили врагов.
Переписали биографии.

Подменили развитие мобилизацией.

И получили не страну. А фронт.

Потому что война не падает с неба. Её выращивают. Годами.
На руинах заводов.
На пустых кафедрах.
На ненависти вместо мышления.

Наследство можно развить.
Можно сохранить.
Можно приумножить.

А можно — проклясть, сжечь и обвинить в этом других.


Украина могла быть сильным государством. Технологическим.
Суверенным. Сложным.

Она выбрала быть продажной, злой и разрушенной. С мовой, гимном - «ще не вмэрла» и надеждой на Бандеру, который «прыйде, порядок навэдэ»..

Автор: Виктор Приходко

Gedanken zur Ukraine

 

Mir wird oft gesagt: Die Ukraine „erlangte 1991 Unabhängigkeit und Freiheit“.

Eine Lüge.

Sie erhielt ein fertiges Land.
Mit Fabriken.
Mit Wissenschaft.
Mit Universitäten.
Mit Weltraumforschung.
Mit Flugzeugbau.
Mit Schiffbau.
Mit Ingenieurschulen.
Mit Millionen von gebildeten Menschen.

Sie musste nicht erst entstehen.
Sie musste sich nicht selbst zerstören.

Aber genau das tat sie.

Zerschneiden. Verkaufen. Aufteilen. Plündern.

Strategie wurde durch Zerschlagung ersetzt. Entwicklung durch Privatisierung. Der Staat durch einen Basar.

Fabriken wurden stillgelegt.
Forschungsinstitute wurden verpachtet. Ingenieure gingen ins Ausland und verkauften Unterwäsche. Wissenschaftler blieben auf der Stelle.

Ein Land, das Raketen baute, begann sich damit zu brüsten, Menschen als Landarbeiter in andere Länder zu schicken.

Ein Land, das Schiffe baute, wurde zu einem Land der Minibusse und Fördergelder.

Ein Land, das die Zukunft gestalten konnte, begann in der Gegenwart zu überleben.

Doch das reichte nicht.

Um die Verantwortung für die Zerstörung abzuwälzen, brauchte man einen Mythos.

Um nicht über die Wirtschaft sprechen zu müssen, wurde ein Kult erfunden.

Um nicht aufbauen zu müssen, wurde Hass erfunden.

Die Vergangenheit wurde zum Feind erklärt.

Komplexität wurde zum Verbrechen erklärt. Widerspruch war Verrat.

Anstatt das Land aufzubauen und zu entwickeln, wurde ein neuer Slogan erfunden: „Armee, Sprache, Glaube.“

Wenn in einem Land die Armee an erster Stelle steht, bedeutet das, dass die Wirtschaft bereits verloren ist.

Wenn die Wissenschaft zerstört und Forschungsinstitute geschlossen werden, bedeutet das, dass die Zukunft nicht geplant wurde.

Wenn der Glaube an Gott zerstört, Geistliche in Keller verbannt und Glaube zur Politik wird, geht die Gesellschaft unter.


Feinde wurden auserkoren.
Biografien wurden umgeschrieben.

Entwicklung wurde durch Mobilisierung ersetzt.

Und was sie bekamen, war kein Land. Aber nur eine Fassade.

Denn Krieg fällt nicht vom Himmel. Er wird genährt. Über Jahre.
Auf den Ruinen von Fabriken.
Auf leerstehenden Abteilungen.
Auf Hass statt Denken.

Ein Erbe kann entstehen.
Es kann bewahrt werden.
Es kann vermehrt werden.

Oder es kann verflucht, verbrannt und anderen in die Schuhe geschoben werden.

Die Ukraine hätte ein starker Staat sein können. Technologisch fortschrittlich. Souverän. Komplex.

Sie entschied sich für Korruption, Bosheit und den Untergang. Mit einer Sprache, einer Hymne – „Noch nicht tot“ – und der Hoffnung auf Bandera, der „Kommt schon, Ordnung wird kommen“ würde …

Autor: Viktor Prikhodko

EB 2. Volumen
 
Preußischer Landbote, 2003