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Sharia in deutschen Landen

Don Miquele Barbagrigia

Donner und Doria! Das ist – schlicht atemberaubend. In einem Scheidungsverfahren belegt eine deutsche Richterin ihre Ablehnung einer vorfristigen Scheidung mit einer wahrhaft abenteuerlichen Argumentation: Die Klägerin fürchtete die Hiebe ihres gewalttätigen Ehemannes. Beide Kontrahenten entstammen jedoch einem muselmanischen Kulturkreis, in dem der Koran dem Ehemann ein körperliches Züchtigungsrecht zubillige. Und da das so ist, sieht die deutsche Juristin auch bei einem Tatgeschehen auf deutschem Boden keinerlei Härtfall vorliegen: "Die Ausübung des Züchtigungsrechts begründet keine unzumutbare Härte gemäß § 1565 BGB".
Es ist selten, daß einem Zeitungsmanne die Worte fehlen. Das ist hier der Fall. Bitte, lassen Sie mich einen Augenblick verschnaufen… Das Hifthorn schallt - eine deutsche Richterin hat das deutsche Recht zur Strecke gebracht! Halali!
Die Juristin muß völlig verrückt geworden sein! Darf man so despektierlich von einer deutschen Richterin reden? In diesem Falle muß man das wohl sogar.
Stellen Sie sich doch mal vor: Salman Rushdie wäre gemäß der Teheraner Fatwa gegen ihn auf dem Hoheitsgebiet der Bundsrepublik Deutschland niedergestreckt worden. Der Fall wäre vor dem Frankfurter Amtsgericht verhandelt worden und diese deutsche Richterin hätte den Assassinen freigesprochen, weil ja beide, Rushdie und sein Mörder im islamischen Kulturkreis aufgewachsen seien, und di Handlung selbst vom Koran gedeckt gewesen wäre! Doll was?
Eine deutsche Richterin schränkt in gandenloser Selbstherrlichkeit den Geltungsbereich des deutschen Grundgesetzes und aller nachfolgenden Gesetze ein. Sie öffnet ausländischen Rechtsgebräuchen deutsche Türen und Tore, indem sie erklärt, es reiche zu, aus dem Geltungsbereich dieser Regelungen zu stammen, dann fänden diese Bestimmungen hierzulande jegliche Approbation, Billigung und Rechtfertigung. Ich glaube, dieser Vorgang ist sogar in der Welt-Justiz-Geschichte einmalig und ohne jegliche Präzedenz.
Überrollt von dem Gott-sei-Dank ad hoc erfolgten kollektiven Aufschrei im Lande, soll die Richterin von sich gegeben haben, sie sei von den Folgen ihres Spruches überrascht worden. „Die politische Tragweite und Sprengkraft ihrer Erklärung“ sei ihr mitnichten bewußt gewesen.
Ja, was für Blindgänger erlangen denn im Reiche jetzt neuerdings die Befähigung zum Richteramte? Was passiert da zwischen Rhein und Oder?
Läßt man unreife und unbedarfte Zeitgenossen an exponierter Position zündeln was das Zeug hält?
Die deutsche Justiz hatte weiß Gott schon einiges an gestörten Canaillen zu ertragen. Gegen wen da beispielsweise der große Friedrich von Spee den Kampf aufnahm, darüber können wir Heutigen nur noch verständnislos den Kopf schütteln. Können wir das? Sollten wir das? Oder tun wir nicht besser daran, mißtrauisch und voller Besorgnis auf die Gestalten hinter deutschen Richtertischen der Gegenwart zu schauen, die ihren Kollegen von damals offensichtlich um soviel nicht nachstehen.
Da versuchen Kollegen am Frankfurter Amtsgericht der Sache noch einen positiven Aspekt abzuringen, aus der großen Not noch eine kleine Tugend zu machen: Immerhin sei an der Affaire sichtbar geworden, daß die Kontrolle deutscher Richter noch funktioniere.
Einen Dreck was tut sie!
Hier wurde dem stinkenden Eisberg einmal die Spitze gebrochen, weil die Sache landesweit große Wellen geschlagen hat. Das ist die traurige Wahrheit.
Wenn die Angelegenheit etwas Gutes hatte, dann, daß Michel die Gunst der Stunde nutzen sollte um endlich einmal aufzuwachen und den Albtraum von der grenzenlosen richterlichen Unabhängigkeit abzuschütteln. Das Drama belegt mit an Eindeutigkeit nicht mehr zu übertreffender Schärfe, daß dort keineswegs nur weise und überlegte Übermenschen sitzen, sondern oftmals kleincharakterliche, gestörte und höchst befangene, unbedarfte und unausgegorene Menschlein, denen von der Gesellschaft eine maßlose und kreuzgefährliche Überfülle an Macht angetragen wurde. Das ist Macht über das Schicksal anderer Menschen, die im Allgemeinen auch nur ein Leben und eine Gesundheit haben.
Wieviel Mitschuld am Elend und Leid unschuldiger Menschen deutsche Richter im Verlauf selbst der modernen Justizgeschichte auf sich luden, weiß Gott allein. Und niemand hat sie je in ausreichendem Maße dafür zur Rechenschaft gezogen, sie haftbar gemacht für ihre Fehlentscheidungen und ihr grauenhaftes Versagen.
Wir empfehlen in Anbetracht der offenkundig zu Tage getretenen mentalen Insuffizienz dieser Robenträgerin die Einweisung und Unterbringung nach § 14 PsychKG, um sowohl das hohe Rechtsgut des Anspruches auf Unversehrtheit des deutschen Volkes sowohl als auch der Richterin selbst sicherzustellen und nachhaltigen Schaden von beiden abzuwenden.
Denn sollte Frau Richterin nicht vom verbindlichen Schutz für Geistesgestörte profitieren dürfen, so meritierte sie wohl zum Mindesten wegen der Auslieferung des deutschen Rechtes an den Feind jeder Rechtsstaatlichkeit einen anständigen Hochverratsprozeß!
Dem noch zu analytischem Denken fähigen Rest der deutschen Richterschaft aber sei das Menetekel deutlich vor Augen geführt, welches ihnen die Folgen ihrer abgehobenen und sich von Tag zu Tag mehr von den Erfordernissen der Realität entfernenden Verschrobenheit vor Augen führt.
Und es sei ihnen ins juristische Stammbuch geschrieben, daß Dummheit, die sich zu materialisieren beginnt, ebenfalls zu einem Straftatbestand zu werden vermag.

9. Volumen
© B.St.Ff.Esq., Pr.B.&Co,2007